
Der Olivenbaum war Athene (Minerva in der römischen Welt) heilig, da er ein Geschenk der Göttin an die Menschen war. Er wurde aber auch am Rande der Welt von Herkules an der Stelle gesammelt, die später der Zeus geweihte Wald werden sollte. Einer Legende zufolge stammt er sogar aus dem irdischen Paradies, wo er auf Adams Grab auf dem Berg Tabor geboren wurde. Seine Wurzeln liegen in der Geschichte der Menschheit selbst und seine Bedeutung ist eng mit Volkserzählungen, Mythologie, Poesie und Religion verknüpft.
Es handelt sich um einen der am weitesten verbreiteten Obstbäume der Welt und mit dem ältesten Ursprung. Einer gängigen Hypothese zufolge stammt sie aus dem geografischen Gebiet zwischen Kleinasien und Zentralasien, wo sie vor mehr als sechstausend Jahren vorkam. Das ideale Terrain für das Wachstum des Olivenbaums ist der „fruchtbare Halbmond“, also das Gebiet zwischen Tigris und Euphrat, das besondere klimatische Bedingungen aufweist: heiße und trockene, aber oft feuchte Sommer sowie milde und regnerische Winter. Der Olivenbaum benötigt keinen tiefen Boden und passt sich gut an steiniges und terrassiertes Gelände mit Blick auf das Meer an.
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